Die EU und ihr "Kräutergeschenk" im kommenden Jahr
Alles ist eine Frage des Blickwinkels...

Die EU-Kommission streicht im kommenden April 2011 eine grosse Zahl an freiverkäuflichen Kräutern. Diese dürfen dann nur mehr in Apotheken (teilweise selbst dort nicht mehr) verkauft werden. Eine vollständige Liste gibt es noch nicht. Diese dürfte jedoch so umfangreich sein, dass sie vielen Menschen den "Kamm" stellt. Persönlich habe ich dazu einen anderen Blickwinkel und damit einen anderen Standpunkt: Wenn ich von Geschenk spreche, dann meine ich es auch so.
Warum:
Betrachten wir es als eine Einladung, um nicht zu sagen eine Aufforderung, uns in die Selbstverantwortung zu bewegen und von solchen Vorgaben nicht weiter irritieren zu lassen.
Die Einladung geht weiter:
Lernen wir die Kräuterwelt um uns herum wieder vermehrt kennen. Ihre Sprache, ihre Hinweise erkennen, ihnen zuhorchen und auf diese Weise, jeder Mensch in seinem Sinne, seine KräuterbegleiterInnen, die ihn berühren und bewegen, zu finden. Altes, weises Wissen erwacht und weist den Weg hin zur inneren und äusseren Freiheit - hin zur Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung.
Die persönliche Gesundheit und deren Pflege findet in solchen Vorgehensweisen Motivation und Stärkung. Dessen ist sich die EU nicht bewusst. So spielt sich die Kommission ein Eigentor zu.
Wir brauchen uns nicht mit der Energie des Aufruhrs und Widerstandes auseinander zu setzen - wir nutzen diese Kraft, die uns zu uns Selbst hinführt = Genesung rundum. Die Kräuterwelt freut sich und begrüsst in der Weise jeden Menschen einzeln.
Die Menge an Wissen ist ein Teil des Ganzen. Der weitaus wesentlichere Teil ist die Tiefe der Freundschaften mit den Pflanzen- und Kräuterwesen wieder zu finden und ihr die Beachtung zu kommen lassen der ihnen zusteht.
Anders gesagt:
Geh vor die Haustür und schau Dich um. Entdecke was und wie viel Kräuter seit Jahr und Tag unbeachtet, unerkannt Dich im Stillen tagaus tagein begleiten und begleitet haben. Hier lieg der wahre Schatz. Ein "schwarze Liste" kann diesen Schatz nur fördern, stärken und zum Erwachen bringen.
Aktualisiert (Dienstag, den 30. November 2010 um 08:03 Uhr)





















